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Gesundheit / Hören / HANSATON
Neue Karmasin-Studie über Generation 40+
Zusammenhang zwischen Hören und sozialen Beziehungen festgestellt
Wien / Salzburg, 13. Juni 2007. Einsamkeit und Hörminderung stehen in direktem Zusammenhang: Menschen mit eingeschränktem Hörvermögen geben drei Mal häufiger an, sich einsam zu fühlen, als Menschen ohne Hörminderung. Dieses Ergebnis zeigt eine Studie der Karmasin Motivforschung, die im Auftrag von HANSATON Hörsysteme durchgeführt und heute im Rahmen einer Pressekonferenz erstmals präsentiert wurde. Lebensfreude, Zufriedenheit, aktive Freizeitgestaltung und soziale Integration korrelieren stark mit gutem Hören. Jeder zweite Österreicher über 60 ist von einer Hörminderung betroffen, nur fünfzehn Prozent davon gleichen diese Minderung durch ein Hörgerät aus.
„Einsamkeit ist ein schwerwiegendes Thema der Generation 40+“, eröffnet Dr. Sophie Karmasin, Geschäftsführerin der Karmasin Motivforschung Ges.m.b.H., die Präsentation der Studie. Zweitwichtigste Ursache für Einsamkeit sei nach dem Umstand, alleine zu leben, bereits die Hörminderung. Während nur neun Prozent der gut hörenden Befragten angeben, sich einsam zu fühlen, sind es unter den Befragten mit eingeschränktem Hörvermögen 27 Prozent – und damit dreimal mehr.
Gutes Hören bringt doppelt soviel Lebensfreude
Den Zusammenhang zwischen empfundener Lebensfreude und dem Hörvermögen zeigen die Ergebnisse der Studie sehr deutlich. So sind 84 Prozent der Befragten, die gut hören, mit ihrem Leben zufrieden, aber nur 42 Prozent der Befragten mit Hörminderung. Auch auf die soziale Integration wirkt sich schlechtes Hören deutlich aus. Menschen mit Hörminderung fühlen sich weniger gebraucht und weniger gut im Familien- und Bekanntenkreis eingebettet (s. Grafik).
„Je älter die Befragten werden, umso seltener treffen sie Familie und Freunde“, erklärt Dr. Sophie Karmasin. „Aber auch die Hörminderung spielt bei dieser Frage eine bedeutende Rolle. Menschen mit Hörminderung haben deutlich weniger Sozialkontakte als Menschen mit gesundem Hörvermögen“, fährt sie fort.
Fernsehen ist DIE Freizeitbeschäftigung der Österreicher ab 40
Unabhängig vom sozialen Umfeld oder von gesundheitlichen Einschränkungen ist Fernsehen die beliebteste Freizeitbeschäftigung von Herrn und Frau Österreicher ab 40. Beachtliche 95 Prozent der Befragten nennen Fernsehen als beliebte Freizeitbeschäftigung.
Etwa drei Viertel gehen gerne essen bzw. kochen häufig – auch für andere. Ebenso beliebt ist Spazierengehen. Dahinter rangieren Lesen, Reisen, Wandern und Internet. Sport betreibt etwa ein Drittel der Österreicher ab 40 häufig in der Freizeit. Museums-, Theater- und Kinobesuche nennt jeder Fünfte als beliebte Freizeitaktivität.
Ein vermindertes Hörvermögen schränkt speziell jene Aktivitäten ein, die zumeist in Gesellschaft stattfinden. So sprechen Menschen mit Hörminderung deutlich weniger Essenseinladungen aus und zeigen eine signifikant geringere Reisefreude.
Fördert Hören das Wohlbefinden?
Ein weiterer interessanter Aspekt der Studie ist der Zusammenhang zwischen eingeschränktem Hörvermögen und dem allgemeinen Gesundheitszustand. Während nur ein Prozent der Befragten ohne Hörminderung angeben, sich gar nicht gesund zu fühlen, waren es unter den Betroffenen 33 Prozent.
Univ.-Prof. Dr. Patrick Zorowka, Leiter der Abteilung für Hör-, Stimm- und Sprachstörungen und Vorstand der Univ.-HNO-Klinik Innsbruck nennt Zahlen: „In Österreich leiden ungefähr 800.000 Menschen an einer Hörminderung, das ist jeder Zehnte. Im Alter von 60 bis 70 Jahren sind bereits 60 Prozent betroffen, bei den über 70-Jährigen sind es sogar über 70 Prozent.“
Aus seiner Erfahrung in der Praxis fährt der Experte fort: „Menschen mit einer unbehandelten Hörminderung fühlen sich in vielen Bereichen ihres Lebens beeinträchtigt: im Alltag, in Beziehungen, im Beruf. Manche resignieren und finden sich damit ab, Gesprächen bei lauten Hintergrundgeräuschen nicht mehr folgen zu können. Fernseher und Radio stellen sie einfach lauter, was häufig zu Unstimmigkeiten mit Familienangehörigen oder auch Nachbarn führt.“
Zorowka rät: „Aus meiner Erfahrung empfinden Personen, die ein Hörgerät tragen, dieses durchwegs als Hilfe im Alltag und in der Freizeit. Sie ändern auch häufig wieder ihr Sozialverhalten und beleben alte Kontakte oder knüpfen auch neue.“
Moderne Hörgeräte als Weg aus der Isolation
Hörgeräte erleichtern für Menschen mit Hörminderung den Kontakt zu ihrer Umgebung und das Teilhaben am öffentlichen Leben. Davon sind, laut Studie, sowohl Hörgeräteträger wie auch Befragte, die kein Hörgerät tragen, überzeugt. Vertrauen haben die Befragten auch in die Technik und die technische Entwicklung. Bedenken gibt es laut Studie bezüglich lästiger Nebengeräusche und unangenehmen „Pfeifens“ des Hörgeräts sowie aufgrund der als hoch eingeschätzten Anschaffungs- und Erhaltungskosten. Dazu HANSATON-Geschäftsführer DI Kay Buchhauser: „Die moderne Hörgeräte-Generation ist heutzutage für den Träger kaum spürbar und einfach zu handhaben. Lästiges ‚Pfeifen’ oder zu laute Umgebungsgeräusche treten bei hochwertigen und gut eingestellten Geräten nicht mehr auf. Voraussetzung dafür ist jedoch nicht nur ein modernes Hörsystem an Stelle von Billig-Angeboten, sondern auch Hörgeräteakustiker, die in der Lage sind, die Geräte auf die individuellen Bedürfnisse des Trägers optimal abzustimmen. Wir stellen den Anspruch an uns, immer die weltweit besten Lösungen am Hörgerätemarkt anzubieten. Alle Hörgeräteakustiker bei HANSATON werden regelmäßig auf die neuesten Geräte eingeschult.“
Für Rückfragen:
HANSATON Akustische Geräte GmbH
Mag. Karin Summersberger
Leitung PR & Öffentlichkeitsarbeit
E-Mail: karin.summersberger@hansaton.at
Tel.: +43 662 45 12 62-69
alphaaffairs
DI Andrea Wagner, MAS
Schottenfeldgasse 20, 1070 Wien
Tel.: 01 90 440-59
E-Mail: andrea.wagner@alphaaffairs.at

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